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Voll Fit – fit fürs Leben ist ein auf Dauer angelegtes Projekt der Verkehrs- und Kriminalprävention für junge Menschen zur Förderung des verantwortungsvollen Umgangs mit Alkohol und zur Vermeidung des Konsums illegaler Drogen. |
Hintergrund ist die seit Jahren überproportionale Beteiligung Junger Fahrer an schweren Verkehrsunfällen, vor allem mit den Ursachen Geschwindigkeit und Alkohol sowie der hohe Anteil von alkoholisierten Tätern bei Gewaltdelikten.
Mehr als 20 Akteure beteiligen sich an diesem Projekt. Darunter sind neben den Gib-acht-im-Verkehr Partnern auch Institutionen wie beispielsweise der Jugendgemeinderat der Stadt Crailsheim, die Jugendfeuerwehr, die Junghandwerker u. a. m. Die Themenschwerpunkte orientieren sich an den Lagebildern und bilden den Grundstock für die Vernetzung von Verkehrs- und Kriminalprävention. Ergänzend werden Eltern, Lehrkräfte, Veranstalter, Vereine, Gaststätten- und Diskothekenbetreiber sowie Behörden mit in die Maßnahmen einbezogen. Zur Unterstützung dieser Maßnahmen und zur Förderung des Jugendschutzes werden beispielsweise Beratungen für Vereine, Veranstalter usw. durchgeführt und die Veranstaltungen durch entsprechende Jugendschutzkontrollen begleitet. Darüber hinaus werden Unterrichtseinheiten an beruflichen Schule und allgemeinbildenden Schulen der Sekundarstufe I und II angeboten. Als besonderes Kernstück gilt der von der Fachhochschule für Kunst- und Mediengestaltung Schwäbisch Hall produzierte KinoSpot „Voll-Fit“. Der Film wurde in allen Kinos des Landkreises und teilweise darüber hinaus gezeigt. Dabei handelt es sich nicht um einen reinen Aufklärungsfilm, sondern um einen KinoSpot, der bewusst die Emotionen junger Menschen anspricht.
Das Projekt wurde durch Mittel der Landesstiftung Baden-Württemberg gefördert und mit dem Landes-Verkehrssicherheitspreis Platz 1 ausgezeichnet.
Seit 2008 wird das Projekt durch die Innenstadt-Konzeption „Jugend im Blick“ ergänzt. Durch gezielte Kontrollen und direktes Ansprechen Alkohol trinkender Jugendlicher in den Innenstädten Schwäbisch Hall und Crailsheim, soll diesem Phänomen entgegen getreten werden. Die Einbeziehung der Eltern und die enge Kooperation mit den Jugendbehörden, insbesondere der Jugend-Suchtberatung des Landkreises, haben sich bewährt.